🔒 Sicherheit & Kinderschutz
Warum können Eltern ChatCats vertrauen? Hier erklären wir offen, wie der Messenger funktioniert — ohne Marketing-Sprech.
Kurz gesagt: ChatCats ist kein offenes soziales Netzwerk. Kinder chatten nur mit Freunden, die über Codes verbunden sind — und Eltern haben die Kontrolle. Keine Werbung, kein Profiling, Server in Deutschland.
Wer betreibt ChatCats?
Betreiber und verantwortliche Stelle ist (). ChatCats ist ein sicherer Messenger für Kinder — betrieben von Eltern, nicht von einem Konzern mit Werbeinteressen. Kontakt:
Wo werden Daten gespeichert?
Website, App und Datenbank laufen bei ALL-INKL.COM (Neue Medien Münnich, Deutschland). Die Server stehen in Deutschland (u. a. Dresden). Chat-Inhalte, Profildaten und Uploads (Avatare, Sprachnachrichten, Schul-Dateien) werden dort gespeichert — nicht auf öffentlich zugänglichen URLs. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt über HTTPS (TLS).
Welche Daten werden gespeichert?
Je nach Nutzung u. a.:
- Eltern-Konto: E-Mail, Passwort (nur als Hash), optional Name und Telefon
- Kinder-Profil: Spitzname, Freundescode, Avatar, optional Motto, Geburtsdatum, Name (für Eltern)
- Chat: Textnachrichten, Sticker, Zeichnungen, Spielstände, Sprachnachrichten, Zeitstempel, Lese-/Zustellstatus
- Chat für Eltern (optional): Eltern-Gruppen, Nachrichten, Bilder, Dokumente, Kalendertermine — nur für Erziehungsberechtigte, getrennt vom Kinder-Chat
- Technisch: Session-Cookies für Login, Server-Logfiles (IP, Zeit, Browser — für Sicherheit)
- Optional Push: Geräte-Abo für Benachrichtigungen (nur wenn erlaubt)
- Optional Schulbereich: Klassen-Chat, Dateien, Stundenplan — getrennt vom Freundes-Chat
Es gibt keine öffentliche Profilsuche und keine Marketing-Profile. Details: Datenschutzerklärung auf .
Wie lange werden Daten gespeichert?
Daten bleiben nur so lange, wie sie für den Messenger nötig sind oder gesetzliche Pflichten bestehen. Wird ein Kinderprofil oder Eltern-Konto gelöscht, werden die zugehörigen Daten entfernt oder anonymisiert — sofern keine Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Server-Logfiles werden in üblichen Intervallen rotiert.
Sprachnachrichten: Standardmäßig 90 Tage, danach automatische Löschung (Datei + Chat-Eintrag). Eltern können im Dashboard pro Kind einstellen: 24 Stunden, 3 / 7 / 14 / 30 / 60 / 90 Tage, 6 Monate, 12 Monate oder „niemals“ (nur manuelle Löschung). Textnachrichten, Sticker und Zeichnungen bleiben bis zur Löschung durch Eltern, Kind oder Profil-Löschung.
Können Eltern Nachrichten sehen?
Ja. Im Eltern-Dashboard können Erziehungsberechtigte die Chats ihrer Kinder einsehen — Freundes-Chats, Gruppen und den Eltern-Chat. Das ist bewusst so: ChatCats unterstützt elterliche Aufsicht, nicht heimliche Kinder-Kommunikation. Eltern können Nachrichten auch löschen und Freundschaften verwalten.
Können Fremde Kinder anschreiben?
Keine öffentlichen Kontakte: Kinder können nicht von beliebigen Personen angeschrieben werden. Neue Kontakte entstehen ausschließlich über Freundescodes / QR-Codes und die vorgesehene Elternfreigabe. Wenn ein Kind seinen Code weitergibt, kann eine Freundschaftsanfrage entstehen — der Chat öffnet erst nach Freigabe durch die Eltern.
Wie funktionieren Freundschaften?
Ein Kind gibt seinen Freundescode weiter oder scannt den Code eines Freundes. Dann entsteht eine Freundschaftsanfrage. Standardmäßig können Eltern Freundschaften freigeben, ablehnen oder sperren („Freunde nur mit Freigabe“). Ohne Freigabe bleibt die Anfrage ausstehend — der Chat ist nicht offen. Gruppen entstehen nur aus bestehenden Freunden des Kindes.
Wie funktioniert Sperren und Entsperren?
Kinder können einen Kontakt bzw. Chat im Freundesprofil selbst sperren und selbst wieder entsperren. Eltern können Kontakte für ihr Kind zusätzlich ausblenden, vollständig sperren oder die Verbindung löschen. Zusätzlich können Eltern das Kinderprofil vorübergehend sperren (Login deaktiviert).
Welche Grenzen gelten im Kinderchat?
Kein Foto- und Videoaustausch: Im Kinderchat gibt es keinen direkten Austausch von Fotos und Videos zwischen Kindern. ChatCats verzichtet bewusst darauf, um die Kommunikation in einem geschützteren Rahmen zu halten. Erlaubt sind u. a. Text, Emojis, Sticker, Zeichnungen und optionale kurze Sprachnachrichten.
Weblink-Maskierung: Webadressen werden im Kinderchat automatisch erkannt und für Kinder maskiert dargestellt (als ***).
Sie erscheinen für Kinder nicht als anklickbare Links.
Das ersetzt keine allgemeine Internetsperre außerhalb von ChatCats — es betrifft die Darstellung von Webadressen im Kinderchat.
Was passiert bei einer Meldung?
Im Chat gibt es für Kinder einen Button „Etwas melden“. Er erklärt kindgerecht: Sprich zuerst mit deinen Eltern — sie sehen alle Chats im Eltern-Bereich. Eltern können uns direkt per E-Mail kontaktieren (). Wir prüfen Sicherheitsmeldungen prioritär. Details zum Ablauf: Abschnitt „Notfall & Missbrauch“ unten.
Wie funktionieren Löschung und Kontoauflösung?
Eltern können im Dashboard Einzelnachrichten löschen, Chats leeren und Kinderprofile entfernen. Über DSGVO-Export (JSON) und PDF-Bericht können Daten eingesehen und ausgehindert werden. Die vollständige Löschung des Eltern-Kontos entfernt die verknüpften Kinderprofile und zugehörige Chat-Daten — nach den Regeln in der Datenschutzerklärung.
Welche Drittanbieter werden verwendet?
ChatCats ist werbefrei. Externe Dienste nur, wo technisch nötig:
- Hosting: ALL-INKL.COM (Deutschland) — Server & Datenbank
- Übersetzer (optional): Google Translate — nur wenn ein Kind die Funktion aktiv nutzt
- Push-Benachrichtigungen (optional): Browser-/Geräte-Push über Web-Push-Standard — nur nach Erlaubnis
- PayPal (optional): Abo-Zahlung für Eltern — nur bei aktiver Abo-Buchung
Keine Social-Media-Plugins, keine Tracking-Pixel, keine Werbe-Netzwerke.
Wie funktioniert die Übersetzung?
Kinder können empfangene Nachrichten oder eigene Texte optional übersetzen (Toolbar oder Inline-Icon). Dafür wird der zu übersetzende Text an Google Translate (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland; Verarbeitung kann auch bei Google LLC, USA, stattfinden) gesendet — nur bei aktiver Nutzung, nicht im Hintergrund. Es werden nur der Text und die gewählten Sprachen übermittelt — keine Profildaten, keine Chat-Metadaten. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch aktive Nutzung). Google-Verarbeitung kann Standardvertragsklauseln umfassen. Übersetzungen sind Hilfen; wir garantieren keine sprachliche Richtigkeit. Bekannte Kurzphrasen können lokal ohne API übersetzt werden.
Wie werden Sprachnachrichten behandelt?
Sprachnachrichten sind optional. Aufnahme startet nur, wenn das Kind das Mikrofon-Symbol tippt und die Geräte-Freigabe erteilt wurde. Maximal ca. 60 Sekunden und 5 MB. Keine automatische Transkription, keine KI-Analyse der Stimme.
Dateien liegen auf unseren Servern in Deutschland — nicht öffentlich. Abruf nur für eingeloggte Chat-Teilnehmer mit Berechtigungsprüfung. Eltern können Sprachnachrichten im Dashboard einsehen, löschen und die automatische Speicherdauer pro Kind festlegen (Standard: 90 Tage).
Wie können Eltern ihr Kind schützen?
- Freundschaften: Freigabe-Pflicht, Ausblenden, Sperren, Entfernen, Freunde hinzufügen
- Zeitlimits: Tägliche Nutzungsdauer und erlaubte Uhrzeiten
- Chat einsehen & löschen: Alle Nachrichten im Eltern-Dashboard
- Profil sperren / löschen: Kind kann sich nicht einloggen oder Profil entfernen
- Sprachnachrichten: Speicherdauer einstellen (24h – 12 Monate oder niemals)
- Schulbereich: Klassenbeitritt nur nach elterlicher Freigabe
- Chat für Eltern: Freiwillige Teilnahme — Einladungen annehmen oder ablehnen, Gruppen verlassen
- Passwort: Eltern kennen und ändern das Kinder-Login
- Keine Werbung: Kein Tracking, kein Profiling
Vollständige Funktionsliste: Abschnitt „Elternkontrolle — alle Funktionen“ unten.
Melde- und Sperrfunktion — was ist möglich?
- Kind sperrt/entsperrt Kontakt: Im Freundesprofil kann das Kind einen Freund sperren und wieder entsperren. Eltern können im Dashboard Kontakte zusätzlich ausblenden, vollständig sperren, freischalten oder die Freundschaft löschen.
- Melden: Kinder haben einen Button „Etwas melden“. Er erklärt kindgerecht: Zuerst den Eltern Bescheid sagen. Eltern sehen alle Chats und können uns per E-Mail kontaktieren.
- Eltern-Reaktion: Im Dashboard: Nachricht löschen, Kontakt ausblenden/sperren, Kind sperren, Chat leeren, uns kontaktieren ().
Notfall & Missbrauch (Grooming, Mobbing, Drohungen)
Was Eltern sofort tun können: Kind ansprechen, Chat im Dashboard einsehen, Kontakt sperren oder ausblenden, Nachrichten löschen, Kinderprofil sperren, uns informieren — bei unmittelbarer Gefahr 110 (Polizei) oder 112 (Notruf).
⚠️ ChatCats ist kein Notruf- oder Krisendienst. Bei unmittelbarer Gefahr bitte sofort 110 oder 112 anrufen — nicht nur uns oder eine Beratungsstelle kontaktieren.
Unser interner Ablauf bei Sicherheitsmeldungen:
- Eingang: E-Mail an mit Betreff „Sicherheit“ / „Kinderschutz“ (oder Hinweis durch Eltern aus dem Dashboard).
- Prüfung: Betreiber bzw. autorisierte Administratoren prüfen den Sachverhalt (Chat-Verlauf, beteiligte Profile, Zeitstempel).
- Reaktionszeit: Sicherheitsmeldungen werden werktags prioritär bearbeitet — dies ersetzt keinen Notruf (110/112 bei akuter Gefahr).
- Maßnahmen: Freundschaft trennen, beteiligte Profile sperren, Konten deaktivieren, betroffene Eltern informieren.
- Dokumentation: Zeitpunkt der Meldung, beteiligte IDs, durchgeführte Maßnahmen — nur soweit für Nachverfolgung und Rechtssicherheit nötig; keine dauerhafte Speicherung von Chat-Inhalten über die regulären Aufbewahrungsfristen.
- Keine automatische KI-Überwachung: ChatCats scannt Nachrichten nicht automatisch. Aufsicht erfolgt durch Eltern und auf Meldung durch uns.
Elternkontrolle — alle Funktionen im Überblick
| Freund hinzufügen | Eltern können Freunde per Code für ihr Kind verknüpfen. |
| Freund entfernen | Freundschaft löschen — Chat-Verlauf wird entfernt. |
| Ausblenden | Kontakt für das Kind ausblenden — zusätzlich zur kindseitigen Sperre/Entsperre. |
| Sperren (Eltern) | Kontakt vollständig sperren oder die Verbindung löschen — zusätzlich zur kindseitigen Sperre/Entsperre und zum Ausblenden. |
| Sperren / Entsperren (Kind) | Kind kann einen Chat/Kontakt selbst sperren und wieder entsperren. |
| Kind sperren | Login deaktivieren (is_suspended) — sofort kein Zugang. |
| Kind löschen | Profil + Chats + Freunde unwiderruflich entfernen. |
| Chat leeren | Einzelnachrichten löschen oder gesamten Verlauf leeren (inkl. Sprachdateien). |
| Zeitlimit | Tägliche Minuten, erlaubte Uhrzeiten, Verlängerungsanfragen. |
| Passwort zurücksetzen | Eltern setzen Kinder-Passwort im Dashboard. |
| Sprachnachrichten-Dauer | Speicherdauer pro Kind (24h bis 12 Monate oder „niemals“). |
| Chat für Eltern | Freiwillige Teilnahme in Eltern-Gruppen — Einladungen annehmen/ablehnen, Gruppen verlassen, Nachrichten melden. |
| Elternkonto löschen | Löscht alle Kinderprofile und zugehörige Daten (Einstellungen → Konto löschen). |
| DSGVO-Export | JSON-Export und PDF-Bericht aller Kinderdaten. |
Datenschutz — nur notwendige Daten?
Wir speichern nur, was für den Messenger nötig ist: Login, Profile, Chat-Inhalte, Freundschaften, Zeitlimits, optionale Push-Abos. Kein Marketing-Profiling, keine Werbe-ID, keine öffentliche Profilsuche. Optionale Felder (Motto, Geburtsdatum, echter Name) sind nicht Pflicht. Bei Löschung eines Kinderprofils oder Elternkontos werden zugehörige Daten, Avatare, Sprachdateien und Chat-Einträge entfernt — sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Server-Backups des Hosters können Daten für eine begrenzte technische Frist noch in Sicherungskopien enthalten; diese werden im Rahmen der Backup-Rotation überschrieben.
Logs, Backups & keine Chat-Inhalte in Fehlerprotokollen
Server-Logfiles enthalten technische Daten (IP, Zeit, URL, Status) — keine Chat-Texte oder Sprachinhalte. Anwendungs-Logs (Fehlerdiagnose) werden ohne Nachrichteninhalte geschrieben. Logfiles werden in üblichen Intervallen rotiert. Backups dienen der Wiederherstellung bei Serverausfall, nicht der Analyse von Kindernachrichten.
Technische Sicherheit (Kurzüberblick)
- Authentifizierung: Passwort-Hashes (Argon2id/bcrypt), separate Sessions für Eltern, Kinder, Lehrkräfte, Admin.
- Session-Management: Session-ID wird nach Login erneuert; technisch notwendige Session-Cookies.
- Berechtigungen: Jede API prüft Rolle und Zugehörigkeit (eigenes Kind, eigene Freundschaft, Gruppenmitgliedschaft).
- Datei-Uploads: Typ- und Größenlimits; Avatare und Sprachdateien nicht öffentlich — Abruf nur mit Berechtigung.
- XSS/CSRF: Ausgabe escaped, CSRF-Token in Formularen, Content-Security-relevante Header.
- Weblinks im Kinderchat: URLs werden für Kinder maskiert dargestellt (
***), nicht als anklickbare Links. - SQL Injection: Prepared Statements / parametrisierte Queries.
- Rate Limiting: Login-Versuche begrenzt (Brute-Force-Schutz).
- Fremde Kinderkonten: Kein Zugriff auf andere Kinder ohne Freundschaft/Gruppe/Eltern-Beziehung — serverseitig geprüft.
Kinder-Onboarding — Regeln für Kinder
- Chatte nur mit Freunden, die du und deine Eltern kennen.
- Gib keine Adresse, Telefonnummer oder Passwörter im Chat weiter.
- Wenn dich jemand komisch anschreibt: Sofort den Eltern Bescheid sagen — Button „Etwas melden“ oder direkt sprechen.
- Du kannst einen Freund selbst sperren und wieder entsperren. Deine Eltern können den Kontakt zusätzlich ausblenden, sperren oder die Verbindung löschen.
- Sprachnachrichten sind optional — nur aufnehmen, wenn du möchtest.
Kontakt für Sicherheitsmeldungen
Bei Sicherheitsbedenken, unangemessenen Inhalten oder technischen Problemen:
E-Mail:
Betreff z. B. „Sicherheit“ oder „Kinderschutz“ — wir antworten in der Regel innerhalb weniger Werktage.
Vollständige rechtliche Details: Impressum & Datenschutz (DSGVO) auf dieser Website.